Lehre

Entrepreneurship ist mehr als ein Studienfach. Unternehmensgründer sind mutig und visionär, aber auch extrem fleißig und ausdauernd. Das zu vermitteln ist eine Kernaufgabe von universitärer Ausbildung.

Unsere Lehrphilosophie

Mit der Interdisziplinarität unseres Lehrangebotes sind wir offen für Studierende aus allen Fächern und Disziplinen. Durch den Ansatz der Transdisziplinarität wollen wir Lernergebnisse in die unmittelbare Anwendung durch Integration von Forschern und externen Dozenten aus der Industrie überführen. Die dritte Säule der Internationalität gewährleistet Kurse in englischer Sprache, Vorträge und Workshops mit internationalen Gästen, internationale Sommerschulen und Vieles mehr. Nach Abschluss des Studiums empfehlen wir, sich dem Alumni-Netzwerk der Universität Stuttgart anzuschließen.

Let US start Historie: Gründertum in der Lehre verankert

Unser Ziel ist es Entrepreneurship Education als fakultätsübergreifendes Konzept auf allen Ebenen mit den Aspekten von Theorie und Praxis effizient zu verbinden.

Dr. Ferran Giones, stellvertretender Institutsleiter

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Bitte informieren Sie sich selbstständig und regelmäßig zum aktuellen Stand der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lehre an der Universität Stuttgart. Hier werden zentral alle wichtigen Hinweise zusammengestellt.

News-Ticker

Lehrangebot - Schlüsselqualifikationen

Wichtige Informationen

Die Registrierung für die Kurse erfolgt über Campus.

Schlüsselqualifikationen müssen im Prüfungsanmeldezeitraum NICHT gesondert angemeldet werden.

Sollten Sie Fragen zu unseren Angeboten haben, bitte hier melden: andreas.wahl@eni.uni-stuttgart.de.

Wie entstehen technologieorientierte Unternehmen und wie gründe ich selbst eines? In diesen Kurs, den wir gemeinsam mit anderen Instituten der Universität anbieten, könnt ihr ein Verständnis für den Gründungsprozess: von der Idee im Labor bis hin zum Markteintritt entwickeln.

Dabei lernt ihr anhand praktischer Beispiel wie potenzielle Anwendungen vielversprechender Technologien strukturiert untersucht, Marktchancen identifiziert und priorisiert werden können. Am Ende des Kurses verbindet ihr das entwickelte technologische Produkt mit einem überzeugenden Geschäftsmodell und erstellt ein „Pitch Deck“, um potenzielle Stakeholder vom Potenzial der Startup-Idee zu überzeugen. Alles was ihr mitbringen müsst ist eine Begeisterung für Technologie, Innovation und Entrepreneurship (Sprache: Englisch).

Ansprechpartner: Ferran Giones

Nicht als SQ wählbar für Studierende der folgenden Studiengänge: M.Sc. BWL und M.Sc. BWL t.o. sowie M.Sc. Technologiemanagement, M.Sc. Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft und M.Sc. Wirtschaftsinformatik. Diese Studiengänge können Veranstaltungen aus unserem Kompetenzfeld wählen; draunter Veranstaltungen welche Technology Entrepreneurship entsprechen.

Wecke deinen Gründergeist und entdecke deine Startup-Fähigkeiten anhand eigener Projekte. In unserem sechswöchigen Intensivkurs, wirst du von der Idee über das Prototyping bis hin zum Pitch professionell begleitet. Für den Kurs sind drei Leistungspunkte veranschlagt.

Das Modul ist um die laufenden Vorlesungsblöcke herum organisiert, um zu zeigen, dass schon während des Studiums eigene Gründungsprojekte verfolgt werden können. Ihr arbeitet in interdisziplinären Teams zusammen und entwickelt individuelle Geschäftsmodelle. Jedes Team erhält ein Budget und Beratung durch verschiedene interne und externe Coaches.

Zum Abschluss des Programms werden die unternehmerischen Projekte vor einer Jury und einem großen Publikum präsentiert und ausgezeichnet (Sprache: Deutsch).

Ansprechpartner: Andreas Wahl

Nicht als SQ wählbar für Studierende der folgenden Studiengänge: M.Sc. BWL und M.Sc. BWL t.o. sowie M.Sc. Technologiemanagement, M.Sc. Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft und M.Sc. Wirtschaftsinformatik. Diese Studiengänge können Veranstaltungen aus unserem Kompetenzfeld wählen; draunter Veranstaltungen welche Technology Entrepreneurship entsprechen.

Ihr habt bereits erste Erfahrungen im Bereich Gründung gemacht und brennt für das Thema Startup? Dann werdet Startup-Coach und helft jungen Gründungsprojekten auf die Beine.

Sammelt "praktische Erfahrung" für die Entwicklung von unternehmerischen Geschäftsideen und Chancen mit realen Teams.  Dabei könnt ihr eure unternehmerischen und technologischen Fähigkeiten weiter vertiefen und Coaching-Fähigkeiten als auch Führungskompetenzen entwickeln. Der Kurs wird in Partnerschaft mit dem UnternehmerTUM aus München angeboten (Sprache: Deutsch/Englisch).

Ansprechpartner: Jordi Mauri

Mehr Informationen folgen.

Kontakt: Parul Chaudhary und Tobias Dürr

Die Design Factory Stuttgart ist eine offene Learning-by-Doing-Plattform in der ARENA2036 für Industriepartner und Studierende, um innovatives Potenzial zu stärken. Sie ist Teil der Design Factory - Initiative der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit ARENA2036 und wird in Partnerschaft mit dem bekannten Design Factory Global Network durchgeführt.

Lust auf einen Perspektivenwechsel?

Die Design-Factory ist eine Schlüsselqualifikation, die Studierenden und Industriepartnern ermöglicht, den iterativen Design Thinking-Prozess anhand einer konkreten Fragestellung gemeinsam zu durchlaufen. 

Durch reale Problemstellungen aus der Industrie formt ihr im Laufe des Kurses interdisziplinäre Teams und entwickelt innovative Lösungen. Dabei werdet ihr von erfahrenen Design Thinking Mentor:innen wie auch von Fachexperten aus der Industrie unterstützt. Um diesen Prozess zu durchlaufen, gibt es eine Vielzahl an Tools und Techniken, die je nach Bedarf eingesetzt werden. Des Weiteren beinhaltet Design Thinking ein Mindset, welches sich im Verlauf des Projektes entwickelt. Hierzu gehört eine gute Portion an Offenheit, Optimismus, Entscheidungsfreude, Empathie, Teamfähigkeit, und dem Lernen aus Fehlern. Thematisch orientiert sich die Design Factory momentan am Thema Nachhaltigkeit, wobei dieses sowohl ökologische, ökonomische als auch soziale Inhalte miteinschließt.

Ansprechpartner: Ferran Giones

 

Die Design Factory Stuttgart ist eine offene Learning-by-Doing-Plattform in der ARENA2036 für Industriepartner und Studierende, um innovatives Potenzial zu stärken. Sie ist Teil der Design Factory - Initiative der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit ARENA2036 und wird in Partnerschaft mit dem bekannten Design Factory Global Network durchgeführt.

Du hast bereits erste Erfahrungen im Bereich Produktentwicklung gesammelt und wolltest schon immer einen Prototypen bauen? Wir begleiten dich von der Idee zum physikalischen Prototypen. Im Rahmen des Kurses bearbeiten die Teilernehmer:innen basierend auf Innovationsprinzipien und Prototyping-Prozessen eine forschungsnahe technische Problemstellung.

Neben Teamgeist und Kreativität wird auch der Erfindergeist geweckt. In Kooperation mit der Protobox der Universität Stuttgart, der Creatorbox2036 (https://www.creatorbox.arena2036.de) und der ARENA2036 (https://www.arena2036.de/de/) entwickeln und bauen wir innovative Lösungen mit Hilfe von 3D-Druck, Lasercutting, Fräsen und vielem mehr.

Der Kurs findet im Rahmen einer Blockveranstaltung statt und besteht aus drei Teilen: THINKING, DOING und PRESENTING.

Ansprechpartner:

Mehr Informationen folgen.

Ansprechpartner: Martin Schwarz

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie der Startup- und Investorenszene geben umfassende Einblicke rund um den Bereich Existenzgründung und Startup. Dabei wird das Ökosystem rund um die Universität Stuttgart vorgestellt, sowie Entrepreneurinnen und Entrepreneure von den verschiedenen Fakultäten der Universität, um die ganze Bandbreite von Existenzgründung und Unternehmertum vorzustellen. Neben den Inputs gibt es genügend Raum für Fragen und Diskussionen.

Aber auch international Top-Speaker werden in der Ringvorlesung im Rahmen der Speaker Series auftreten. Zusammen mit unseren Partner der startupautobahn kommt das Silicon Valley an unseren Campus.

Ideal für jeden, der sich für das Thema interessiert, aber noch keine konkreten Gründungsideen oder Startup-Erfahrungen mitbringt (Sprache: Deutsch).

Ansprechpartner: Alexander Brem

Nicht als SQ wählbar für Studierende der folgenden Studiengänge: M.Sc. BWL und M.Sc. BWL t.o. sowie M.Sc. Technologiemanagement, M.Sc. Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft und M.Sc. Wirtschaftsinformatik. Diese Studiengänge können Veranstaltungen aus unserem Kompetenzfeld wählen; draunter Veranstaltungen welche Technology Entrepreneurship entsprechen.

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die Finanzierung innovativer Projekte und Technologie-Start-ups. Hier stehen Themen wie Finanzkennzahlen, Finanzanalyse, Bewertungsmethoden (DCF und Comparables) und Bewertung für Startups (Venture Capital-Methode) im Mittelpunkt.

Der Kurs richtet sich an Ingenieurstudierende, die ein globales Verständnis für die Finanzierung innovativer Technologieprojekte erlangen möchten. Ziel des Kurses ist es, Finanzierungsstrategien zu entwickeln, die mit der Strategie des Marktes für Technologieprodukte und den allgemeinen Bedürfnissen einer Organisation verknüpft sind.

Das Programm konzentriert sich auf Hochtechnologieprojekte im Kontext einer bestehenden Organisation oder als Teil eines neuen Unternehmens. Ziel ist es, euch auf Finanzierungsentscheidungen als Unternehmer oder als Manager von Innovationsprojekten vorzubereiten. In einer Kombination aus Erkenntnissen aus der Finanztheorie und realen Fallstudien, lernt ihr die Kurskonzepte in praktischer Anwendung (Sprache: Englisch), wird wieder im Sommersemster 2022 angeboten.

Ansprechpartner: Ferran Giones

Nicht als SQ wählbar für Studierende der folgenden Studiengänge: M.Sc. BWL und M.Sc. BWL t.o. sowie M.Sc. Technologiemanagement und M.Sc. Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft. Diese Studiengänge können Veranstaltungen aus unserem Kompetenzfeld wählen; draunter Veranstaltungen welche Entrepreneurial Finance for Engineers entsprechen.

In diesem Kurs geht es darum, ein Verständnis für Achtsamkeit und Meditation zu entwickeln. Zum einen für euch selbst, zum anderen auch für die Anwendung und Weitergabe, z.B. im Team. Wir finden heraus wozu Achtsamkeit im Bereich Entrepreneurship hilfreich sein kann. Dabei spielen die Säulen Innovation und Kreativität, Resilienzfähigkeit und Stressbewältigung, Kommunikation, sowie Teamfähigkeit und Leadership zentrale Rollen. Wie werden lernen, welche Ansätze es für Meditations- und Achtsamkeitstrainings in der Praxis gibt und diese auch anwenden und üben, ebenso beleuchten wir Achtsamkeit und seine Bedeutung für das Unternehmertum als Thema aktueller Forschung. Als Ergebnis haben wir praxisnahe Erfahrungen mit Achtsamkeit und Meditation gemacht und können diese auch theoretisch untermauert verstehen und einordnen.

Am Ende des Kurses steht ein Skillset zur Verfügung welches euch dazu befähigen soll eigene Ansätze in der Praxis für euch selbst und auch für dritte umzusetzen.

Ansprechpartner: Melanie Minderjahn

https://www.wissensfabrik.de/mitmachprojekte/hochschule/student2startup/

Ansprechpartner: Andreas Wahl

 

Ihr wollt eine Bachelor-, Projekt- oder Masterarbeit im Bereich Innovation und Entrepreneurship am Institut schreiben? Hier sind alle Informationen hierzu zusammengestellt, inklusive einem entsprechenden Bewerbungsformular. Bitte diese unbedingt vorab genau lesen.

Parallel dazu werden Kolloquien angeboten, die von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern belegt werden müssen (Sprache: Englisch):

Ansprechpartner: Dominik Hörauf

Dieser Kurs wird im Rahmen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Intra- und Entrepreneurship durchgeführt, welcher von der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Hochschulde der Medien Stuttgart angeboten wird. Weitere Informationen sind hier zusammengestellt (Sprache: Deutsch).

Ansprechpartner: Alexander Brem

Dieser Kurs wird im Rahmen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Intra- und Entrepreneurship durchgeführt, welcher von der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Hochschulde der Medien Stuttgart angeboten wird. Weitere Informationen sind hier zusammengestellt (Sprache: Englisch).

Ansprechpartner: Petra Nylund

Bitte melden Sie sich zu unserem Instituts-Newsletter an, um immer am Laufenden zu bleiben. Dieser erscheint im zweiwöchigen Rhytmus, und enthält neben Hinweisen zur Lehre auch Neuigkeiten aus dem Stuttgarter Netzwerk.

Anmeldung Newsletter

Kompetenzfeld Entrepreneurship

Seit dem Wintersemester 2021/22 steht den Studierenden der Master-Studiengänge „M.Sc. BWL“ und „M.Sc. BWL, t. o.“ das neue Kompetenzfeld „Entrepreneurship“ mit seinen drei Modulen zur Verfügung.

Zudem können auch Studierende des Masterstudiengangs „M.Sc. IuI“ (Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft) und M.Sc. „Wirtschaftsinformatik" Module des Kompetenzfeldes als Wahlmodule belegen.

Weiterhin sind Veranstaltungen aus dem Entrepreneurship-Kompetenzfeld auch für Masterstudierende des Technologiemanagement-Studiengangs (M.Sc.) geöffnet (Prüfungsordnung von 2011). Genauere Informationen gibt es in Campus (Entrepreneurship 1 und Entrepreneurship 2) oder hier: andreas.wahl@eni.uni-stuttgart.de.

Die beiden Lehrveranstaltungen (Vorlesung und Übung) „Entrepreneurship: Von der F&E zum Start-Up“ des erstens Moduls werden jedes Wintersemester angeboten. Dabei lernen die Studierenden die wichtigsten Fragestellungen rund um den Gründungsprozess F&E-orientierter Unternehmen kennen. Es werden die phasenspezifischen Aspekte und Aufgaben beleuchtet, die im Rahmen des Entrepreneurships entstehen. Die Vorlesung fokussiert sich auf die wissenschaftlichen Grundlagen, während die Übung die Einbindung von Entrepreneuren und den dazugehörigen Partnern im Ökosystem praktisch aufgreift.

Ausgehend von technologischen Innovationen durch Forschung und Entwicklung werden phasenspezifische Aspekte und Aufgaben beleuchtet, die zudem betriebs-, volkswirtschaftliche sowie gesellschaftliche Entwicklungen im Rahmen des Entrepreneurships miteinbeziehen. Die Vorlesung fokussiert sich auf die wissenschaftlichen Grundlagen und behandelt insbesondere die folgenden Themen:

  • Grundlagen von F&E und Entrepreneurship
  • Kreativität und Ideengenerierung
  • F&E-Methoden
  • Technologiebeschaffung und Ramp-Up Management
  • Technologiekommerzialisierung und -transfer
  • Schutzrechte für Startups
  • Persönlichkeit und Team
  • Gründungsprozess und Businessplan
  • Entrepreneurial Marketing und Pitch
  • Acceleration und Incubation
  • Soziales Unternehmertum und Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Übung geben Experten/-innen aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie der Startup und Investorenszene umfassende Einblicke rund um den Bereich Existenzgründung und Startup. Dabei wird das Ökosystem rund um die Universität Stuttgart vorgestellt, sowie Entrepreneure von den verschiedenen Fakultäten der Universität, um die ganze Bandbreite von Existenzgründung und Unternehmertum vorzustellen. Neben den Inputs gibt es genügend Raum für Fragen und Diskussionen.

Jedes Sommersemester wird außerdem ab 2022 das zweite Modul aus dem Kompetenzfeld angeboten werden. In der Vorlesung „Entrepreneurial Finance“ werden die Herausforderungen im Hinblick auf die Finanzierung von Neugründungen und Start-Ups im Detail vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus haben die Studierenden die Wahlmöglichkeit zwischen zwei verschiedenen Übungen. Ziel ist es, dass die Studierenden den Gründungsprozess aus marktorientierter Sicht („Market-driven Entrepreneurship“) oder aus technologischer Sicht („Technology-driven Entrepreneurship“) erarbeiten und verstehen.

In der Vorlesung bietet sich den Studierenden die Möglichkeit, sich eingehend mit den finanziellen Herausforderungen zu befassen, mit denen neue Unternehmen konfrontiert sind.

Die wichtigsten behandelten Themen sind:

  • Finanz- und Rechnungswesen im Zusammenhang mit Neugründungen,
  • Finanzierungsquellen: von der Frühphase bis zu marktreifen Projekten,
  • Investorenprofile und Verhandlung,
  • Aktuelle Themen im Bereich Entrepreneurial Finance (z.B. Crowdfunding) u.a.

Die Übung ist in zwei unterschiedlichen Veranstaltungen organisiert in welchen die Teilnehmenden in Teams von 3 bis 4 Personen erste Geschäftsideen entwickeln und diese mit den unterschiedlichen Methoden ausarbeiten. Dabei erlernen sie durch Experteninputs und Vorträge insbesondere die Prinzipien der Geschäftsmodellgenerierung und der iterativen Validierung kennen.

Ziel ist es, dass die Studierenden den Gründungsprozess aus marktorientierter Sicht oder aus technologischer Sicht erarbeiten und verstehen. Dabei kann aus folgenden Übungen gewählt werden:

  1. Market Pull – Market driven Entrepreneurship (Deutsch): Die Teilnehmenden identifizieren und analysieren Problemstellungen am Markt, entwickeln einen Prototypen ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung, stellen diese(n) vor und erstellen einen Businessplan.
  2. Technology Push – Technology driven Entrepreneurship (Englisch): Die Teilnehmenden scouten und verstehen vielversprechende Technologien, adaptieren im Team die Technologien zu marktrelevanten Produkten, entwickeln Geschäftsmodelle und bereiten ein „Pitch Deck“ vor, um Stakeholder zu überzeugen.

Abgerundet wird das neue Kompetenzfeld mit dem englischsprachigen „Entrepreneurship Seminar“, das ab dem Sommersemester 2022 jedes Semester angeboten wird. In dessen Rahmen erarbeiten die Studierenden aktuelle Forschungstrends und -themen aus den Bereichen Innovation und Entrepreneurship. Als Hauptziel versteht sich die tiefergehende Vermittlung empirisch-analytischer Methoden, der erfolgreiche Aufbau eines eigenen Forschungsprojekts und die Fähigkeit, dieses effektiv zu realisieren.

In diesem Seminar bringen die Studierenden ihr Interesse und Wissen über aktuelle Trends in der Innovations- und Entrepreneurship-Forschung ein. Dieses Interesse wird mit geeigneten Forschungsmethoden kombiniert, wobei die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, ihr eigenes Forschungsprojekt durchzuführen (einzeln oder in Teams, je nach Anzahl der Teilnehmenden und deren Hintergrund).

Das übergeordnete Ziel besteht darin, dass die Teilnehmenden ein Verständnis dafür entwickeln, wie man ein Forschungsprojekt aufbaut und wie man es effektiv durchführt.

Die wichtigsten behandelten Themen sind:

  • Ziele und Zwecke der Innovations- und Entrepreneurship-Forschung
  • Aktuelle Trends und Themen
  • Überblick über spezifische Forschungsmethoden, die qualitativer, quantitativer oder experimenteller Natur sein können
  • Einführung in die Methoden der Literaturrecherche
  • Aufgabenstellungen zu spezifischen Forschungsthemen, typischerweise Literaturrecherchen

Das Seminar dient idealerweise als Vorbereitung für die Durchführung einer Projekt- oder Masterarbeit am Institut.

Anrechnung Kurse aus einem Auslandssemester

Studierende haben die Möglichkeit Kurse, die sie in einem Auslandssemester erfolgreich absolviert haben, beim ENI anrechnen zu lassen. Hierzu ist es allerdings notwendig, dass Sie sich VOR dem Antritt des Auslandssemesters bei uns melden und folgendes Anrechnungs-Formular mitliefern (siehe Link). Achten Sie darauf das Formular möglichst detailliert auszufüllen. Das erleichtert den Begutachtungsprozess und die Entscheidung, ob ein Kurs angerechnet werden kann oder nicht.

Nachdem Sie das Formular an Andreas Wahl gesendet haben, werden wir intern prüfen, ob eine Anrechnung möglich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, erhalten Sie zeitnah eine Ablehnung. Falls eine Anrechnung in Frage kommt, erhalten Sie eine formlose Bestätigung über E-Mail. Dieses Learning Agreement werden wir verwahren; es bildet die Grundlage für die Anrechnung des Kurses NACH dem Auslandssemester.

Sind Sie zurück an der Universität Stuttgart, melden Sie sich bitte erneut bei Andreas Wahl und bringen einen Nachweis über den bestandenen Kurs und die erhaltenen Credits mit. Er wird dann die Anrechnung des Kurses einleiten.

Anrechnungs-Formular bitte senden an: andreas.wahl@eni.uni-stuttgart.de.

Anrechnungs-Formular

Von der Lehre zum Coaching

Ziel der Veranstaltungen ist es nicht nur für das Thema Entrepreneurship zu sensibilisieren, sondern auch aktiv Gründerinnen und Gründer zu fördern. Dafür wurde ein eigenes Coaching Konzept entwickelt, das gerne von allen Studierenden in Anspruch genommen werden kann.

Unser Ansatz reicht über das Lehrangebot hinaus. Mit dem Ziel Studierende eine Entwicklung zu eigenverantwortlichen Unternehmerpersönlichkeiten zu ermöglichen, haben wir Formate geschaffen und Partner eingebunden, damit großartige Teams vom Unterricht über das Coaching bis hin zu Investitionen unterstützt werden.

Unsere Coaching-Angebote

Berufsbegleitender Master Intra- und Entrepreneurship

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Intra- und Entrepreneurship (tech) vereint die Expertise der Hochschule der Medien und der Universität Stuttgart in den Bereichen Hightech, Technologieentwicklung und Existenzgründung.

Er vermittelt umfassendes Wissen zur Unternehmensführung und zum Planen, Steuern und Optimieren von technologieorientierten Gründungs- und Innovationsprojekten. Das Studium fokussiert betriebswirtschaftliche und technologiebezogene Fragestellungen, die an den besonderen Anforderungen von Start-ups ausgerichtet sind, aber auch unmittelbar etablierte Unternehmen betreffen. Dabei lernen Sie unter anderem Chancen für technologieorientierte Geschäftsideen zu erkennen, systematisch zu validieren und zu nutzen sowie Innovationen und Lösungen zu entwickeln und zu begleiten.

Weiterführende Informationen zum Master-Programm

GSaME: Komplementärqualifizierung

Im Rahmen der Komplementärqualifizierung absolvieren die Doktorandinnen und Doktoranden abhängig vom gewählten Modus eine oder zwei Komplementärdisziplinen im Bereich des Engineering, der Informations- und Kommunikationstechnologien und der Wirtschaftswissenschaften. Das Absolvieren der Komplementärdisziplinen soll den Doktorand*innen einen Einblick in diejenigen Fachdisziplinen vermitteln, die nicht Teil des bisherigen Studiums waren. Es soll dazu befähigen, die eigene Forschungsthematik aus einer weiteren Perspektive zu betrachten und dadurch neue Aspekte in das Dissertationsprojekt einfließen zu lassen.

Das ENI bietet allen GSaME-Doktorand*innen die Möglichkeit hier ihre Komplementärqualifizierung zu absolvieren. Dazu werden wir aus unserem Lehrportfolio geeignete Veranstaltungen auswählen. Voraussetzung zum erfolgreichen Absolvieren der Komplementärqualifizierung am ENI ist der Besuch einer Lehrveranstaltung, das Abfassen eines zehn bis zwölfseitigen, individuell zugeschnittenen Berichtes, der das Thema der Lehrveranstaltung und die jeweilige Dissertation in Bezug zueinander setzt. Zudem stellt dieser Bericht die Grundlage für das Fachgespräch dar.

Für weitere Informationen: Andreas Wahl.

Kontakt

Dieses Bild zeigt Andreas Wahl

Andreas Wahl

Dr. rer. pol.

Bereichsleiter Lehre

Zum Seitenanfang