Inertialsensor

20. März 2021

Gelungene Premiere des Kurses „Technology Entrepreneurship“

[Bild: https://www.hahn-schickard.de/forschung-entwicklung/sensorentwicklung/beschleunigung-drehraten]

In diesem Semester fand der Kurs „Technology Entrepreneurship", eine Zusammenarbeit zwischen Hahn-Schickard und dem Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung (ENI) an der Universität Stuttgart, zum ersten Mal statt. Unsere Studierenden lernten die Potenziale aktueller Entwicklungen in der Mikrointegrationstechnologie kennen und erarbeiteten eigene Konzepte für unternehmerische Perspektiven in neuen Mikrointegrationstechnologien. Gleichzeitzig wurde von seiten des Institutsteam die kaufmännische Seite in den Fokus gestellt, um auch das Geschäftspotential identifizieren zu können.

Die Studenten vertieften gemeinsam mit den Technologie-Mentoren von Hahn-Schickard, wie dreidimensionale (3D) Magnetfeld- und Lichtsensoren Anwendung in der industriellen Automatisierung oder in energieeffizienten Gebäuden finden könnten. Der Kurs kombinierte akademischen Input zur Identifizierung und Entwicklung von Marktanwendungen für vielversprechende Technologien, mit praktischer Arbeit und Feedback von den Hahn-Schickard-Mentoren.

Wie Dr.-Ing. Karl-Peter Fritz, einer der Hahn-Schickard-Mentoren, beschreibt, gab der Kurs den Studenten die Möglichkeit, neue Anwendungen für die bei Hahn-Schickard entwickelten Technologien zu erkunden. Es war schön zu sehen, dass alle Studenten hoch motiviert waren. 

„Der Kurs ist so konzipiert, dass er auf früheren Lehrveranstaltungen aufbaut, Wissenschaftler und Studenten aber hier im Team zusammenarbeiten", betont Dr. Ferran Giones vom ENI-Institut. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Institut und Hahn-Schickard in diesem Kurs repräsentiert perfekt, wie wir die Zusammenarbeit im Bereich Unternehmertum und Innovation in der gesamten Universität zusammen mit unseren Stakeholdern steigern wollen", erklärt Prof. Alexander Brem, Direktor des Instituts.

Die Teilnehmer dieser ersten Ausgabe heben hervor, dass dieser Kurs ihnen „eine einzigartige Möglichkeit bot, mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten und eine praxisnahe Bildungserfahrung zu machen". Ihnen gefiel, dass dieser „eine Brücke zwischen geistigem Eigentum und der Aussicht, ein eigenes wissenschaftsbasiertes Unternehmen zu gründen" bietet. Diese Fähigkeit sei essentiell, um die Forschung an der Universität und die Kommerzialisierung der Wissenschaft zu verbinden, so Philipp Häßler, Experte für Technologietransfer an der Universität Stuttgart.

Die nächste Ausgabe des Kurses ist bereits in Vorbereitung und verspricht, diese Zusammenarbeit und ihre Ergebnisse weiter auszubauen und das Konzept weiter zu entwickeln.

Kontakt

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M. A.

Melanie Minderjahn

Wiss. Mitarbeiterin, Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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