16. Juni 2020

Drei Fragen an Dr. Jordi Mauri

"Drei Fragen an..." ist ein Format des regelmäßig erscheinenden Newsletters für Startup & Entrepreneurship an der Universität Stuttgart. Hier stellen sich Akteure aus dem Ökosystem der Universität Stuttgart vor, berichten von ihren Erfahrungen mit dem Thema "Startup und Entrepreneurship" und verraten Tipps für Gründungsinteressierte.

  1. Bitte stelle dich und deine momentane Tätigkeit kurz vor.

„Entrepreneurship und Innovation darf auch spielerisch sein und sollte Freude bereiten!“

Ich arbeite seit Mai 2020 als Start-Up Coach an der Uni Stuttgart. Aus Spanien (Valencia) bringe mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Beratung und Förderung von Startups an Hochschulen mit. Ich habe selbst einen Uni-Gründungsservice in Valencia aufgebaut und mehrere Jahre geleitet, bevor ich nach Deutschland mit meiner Familie umgezogen bin. Daneben hatte ich weitere Transferprojekte von der EU mit initiiert und koordiniert.

  1. Wie bist du zum Thema "Entrepreneurship" gekommen?

An der polytechnischen Universität in Valencia habe ich mich intensiv mit der Gestaltung von innovativen Prozessen in Unternehmen auseinandergesetzt. Dabei habe ich auf eine neue Innovationsmethodik konzentriert, die die Interaktion zwischen drei Blickwinkeln – Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft – betrachtet.

Seit mehr als 25 Jahre bin in Unternehmer: 3 Ausgründungen in Spanien in Bereich erneuerbare Energien und Innovationsmanagement, und jetzt in Deutschland als Freiberufler Innovationsberater, haben mir viel Erfahrung, aber auch Spaß bei gebracht.

Mein besonderes Interesse liegt bei der kreativen Findung von Geschäftsideen, der Entwicklung von Geschäftsmodellen und Strategien für Lean Startup und jeder Art von Innovation.

  1. Welchen Tipp würdest du gründungsbegeisterten Studierenden mitgeben, die sich im Moment überlegen zu gründen oder bereits erste Schritte in Richtung Selbstständigkeit unternommen haben?

KISS – Keep It Short and Simple. Deine Geschäftsidee sollte sich so kurz und kompakt zusammenfassen lassen, dass Du sie auf die Rückseite einer Visitenkarte notieren könntest.

Präsent zu sein und neue Kontakte zu knüpfen ist sehr wichtig. Liebe und habe Leidenschaft, in was Du machst und mach es sehr zuverlässig. Präsentiere dich nach außen, geh raus und zeige es der Öffentlichkeit. Wenn du gut bist, haben die Leute auch Lust mit dir zusammenzuarbeiten.

Setzte Dich ein klar formuliertes und konkret messbares Ziel. Schreibe Dir dieses Vorhaben auf einen großen Zettel und hänge ihn für Dich gut sichtbar auf. Ab sofort sollte jede Deiner Handlungen auf dieses Ziel ausgerichtet sein.

Und natürlich, kommt vorbei am Institut. Dort reden wir mit Dir und Dein Team über Deine Idee an Rande einer Kaffee Tasse.

 

Kontakt

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M. A.

Melanie Minderjahn

Wiss. Mitarbeiterin, Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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