Drei Fragen an Christina Ungerer

25. Januar 2022

"Drei Fragen an..." ist ein Format des regelmäßig erscheinenden Newsletters für Startup & Entrepreneurship an der Universität Stuttgart. Hier stellen sich Akteure aus dem Ökosystem der Universität Stuttgart vor, berichten von ihren Erfahrungen mit dem Thema "Startup und Entrepreneurship" und verraten Tipps für Gründungsinteressierte.

  1. Bitte stelle dich und deine momentane Tätigkeit kurz vor.

Ich bin seit September 2021 am ENI Institut im Rahmen der Gründermotor-Initiative für den Aufbau einer Forschungs- und Lehrplattform zum Thema Entrepreneurship zuständig. Wir erheben außerdem Daten zu wissens- und technologiebasierten Gründungen in Baden-Württemberg, die für Forschungsvorhaben genutzt werden können. Kürzlich habe ich meine Promotion an der Uni Münster abgeschlossen, die sich thematisch vorwiegend mit Indikatoren für das Überleben technologiebasierter Startups befasst hat und methodisch quantitativ ausgerichtet war. An diesen und angrenzenden Themen möchte ich weiter arbeiten. Parallel zu meiner Tätigkeit am ENI Institut bin ich wie bereits seit 2015 weiterhin an der HTWG Konstanz in der Gründerförderung aktiv und dort mit dem IST Institut verbunden.

 

  1. Wie bist du zum Thema "Entrepreneurship" gekommen?
Startups und innovative Geschäftskonzepte haben mich schon lange fasziniert. Parallel zum Studium war ich einige Zeit in einem Startup tätig, das ein neuartiges Sicherheitsprodukt für den Tauchsportbereich entwickelte. Seither bin ich dem Bereich treu geblieben, habe mich in der Gründerförderung engagiert. Die Gründungsinitiative Kilometer 1 der Konstanzer Hochschulen habe ich mit aufgebaut und zuletzt dann Fördermittelberatungen (z.B. EXIST-Anträge und Junge Innovatoren Förderungen) durchgeführt.

 

  1. Welchen Tipp würdest du gründungsbegeisterten Studierenden mitgeben, die sich im Moment überlegen zu gründen oder bereits erste Schritte in Richtung Selbstständigkeit unternommen haben?

Zögert nicht. Tragt Eure Ideen nach außen und sprecht darüber so viel wie möglich mit anderen Gründer*innen – habt keine Angst vor Nachahmung, sondern holt euch Feedback potenzieller Kund*innen ein. Erfahrungsgemäß wird nicht nur die Produktentwicklung, sondern auch der Verkauf eine größere Herausforderung, als zunächst angenommen. Daher: findet heraus, was der Markt will, erarbeitet ein gutes Verkaufskonzept, und plant ausreichend Kapazitäten sowie finanzielle Mittel für die Vermarktung ein.

Kontakt

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Melanie Minderjahn

 

Wiss. Mitarbeiterin, Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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