Unter dem Printtitel „Die größten Denkfallen für Start-ups“ beleuchten die VDI nachrichten typische Stolpersteine, die jungen, technologieorientierten Start-ups in der Gründungsphase begegnen. Im Gespräch mit der Redaktion ordnet Prof. Dr. Alexander Brem diese Denkfallen aus wissenschaftlicher Perspektive ein.
Im Zentrum des Gesprächs steht der Aufwand, der insbesondere in der Frühphase einer Gründung auf junge Teams zukommt: Neben der technologischen Entwicklung müssen kaufmännische, rechtliche und organisatorische Fragen gleichzeitig bewältigt werden – eine Mehrfachbelastung, die viele Gründungsteams unterschätzen. Der Beitrag thematisiert außerdem, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit ist, um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, und macht deutlich, dass unternehmerisches Wachstum selten linear verläuft, sondern von Rückschlägen, Kurskorrekturen und Lernphasen geprägt ist.
Einblicke aus dem Projekt UpStart BW
In diesem Zusammenhang greift der Artikel auch auf Erkenntnisse aus dem ENI-Forschungsprojekt UpStart BW zurück, das die Lebenswirklichkeit frühphasiger Start-ups in Baden-Württemberg untersucht. Bereits die bisherigen Reports des Projekts – „Was Start-ups zum Gründen brauchen“ (2025) und „Wie KI die Gründungslandschaft in Baden-Württemberg verändert“ (2026) – liefern daten- und interviewbasierte Einblicke in Stärken, Schwächen und Chancen des regionalen Gründungsökosystems.
Aktuell arbeitet das Projektteam bereits am dritten UpStart-BW-Report für das Jahr 2026. Dieser wird sich erstmals mit einem expliziten Fokus auf die Lebensrealität von DeepTech-Start-ups widmen – Gründungen, die auf besonders forschungsintensiven und technologisch anspruchsvollen Innovationen basieren.
Der vollständige Artikel ist über die Website der VDI nachrichten abrufbar.
Es ist nicht das erste Mal, dass Prof. Brem im Rahmen eines Medieninterviews über zentrale Herausforderungen von Innovation und Gründung spricht: Bereits im Mai 2025 sprach er mit der Zeitschrift Forschung & Lehre über „Wir brauchen mehr Mut zur Innovation“.
Kontakt
Johannes Engels
Wiss. Mitarbeiter