In einem aktuellen Beitrag von IEEE Spectrum zeigt Prof. Alexander Brem, Institutsleiter des ENI und Prorektor für Transfer und Internationales an der Universität Stuttgart, wie Ingenieur:innen in ihrem bestehenden Job unternehmerisch denken können – ganz ohne Gründung eines Startups. Statt zu denken „Jemand sollte das besser machen“, legt er den Fokus auf das Motto „Ich kann das machen“. Mit technischem Know-how, Erfahrung im Problemlösen und Prototyping lassen sich neue Ideen skizzieren und systematisch weiterverfolgen.
Prof. Brem betont, dass es nicht nur um große Visionen geht, sondern vor allem darum, die Lücke zwischen Idee und Umsetzung – die sogenannte „intention‑action gap“ – zu schließen. Er empfiehlt, in kleinen, konkreten Schritten vorzugehen, etablierte Prozesse mit Neugier zu hinterfragen und Teams bewusst divers zu besetzen. Entscheidend sei außerdem das richtige Timing – insbesondere in aufkommenden Technologiefeldern wie KI. Innovatives Denken sei nicht nur Gründenden vorbehalten, sondern könne auch intern in Unternehmen großen Einfluss haben.
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Birgit Wittorf
Sekretärin