Ökosysteme verbinden und Wirkung entfalten: Wissenschaft, Unternehmertum und Transfer im Austausch
Das Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung (ENI) setzt sich dafür ein, Unternehmertum interdisziplinär mit Forschung, Lehre und Transfer zu verbinden – mit dem Anspruch, technologische Innovationen und Wissenschaft mit nachhaltigem Unternehmertum zu verknüpfen. Gemeinsam mit UnternehmerTUM XPRENEURS organisierte ENI am 26. November 2025 die Veranstaltung „Navigating Science-based Innovation: From Lab to Market“. Ziel war es, (angehende) Gründer*innen, Forschende mit Gründungsinteresse, Netzwerkpartner*innen sowie Alumnae und Alumni der Programme Elements4Founding und XPRENEURS zusammenzubringen – und so Brücken zwischen Wissenschaft und Markt, zwischen Ideen und Umsetzung zu schlagen.
Einblicke in die Veranstaltung
Workshop „Founders’ Playbook“ für angehende Sciencepreneurs
Der Nachmittag startete mit einem Workshop geleitet von Kathrin Lichius, Gründerin von KInderleicht. In diesem kompakten Gründungs-Crashkurs setzten sich die Teilnehmer*innen mit der Frage auseinander, wie man KI als „Co-Founder“ nutzen kann: von Mini-Market-Check über fast-track Business Modell bis hin zu ersten Strategien. Der Workshop gab konkrete Impulse für den Übergang von Idee zu Unternehmung und zeigte Potenziale des technologiegestützten Unternehmertums.
Einblicke in den Forschungscampus ARENA2036
Im Anschluss folgte eine exklusive Tour über den Forschungscampus ARENA2036 unter Leitung von Dr. David Reichert. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und Innovationen — und erlebten hautnah, wie ein moderner Forschungs- und Technologiecampus als Inkubator für zukunftsweisende Ideen fungiert.
Highlights des Hauptprogramms - Kurzvorträge und Projekt-Spotlights
Die Veranstaltung begann mit Grußworten von Helmut Schelling, Mitgründer von Vector Informatik und Mitglied des Board of Trustees der Vector Stiftung, die beide Initiativen fördert, sowie von Prof. Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart, der die Innovationsagenda der Universität seit vielen Jahren prägt. Damit wurde die hohe Bedeutung der Initiative für Hochschule und Region deutlich. Auf der Bühne gaben anschließend Projektleiter*innen aus Elements4Founding und XPRENEURS Einblicke in laufende und abgeschlossene Initiativen. Besonders spannend: Das Projekt Elements4Founding wurde offiziell abgeschlossen – mit Übergang der Aktivitäten in die Initiative QCLUB-2 (Teil des QSENS Cluster4Future). Damit wird das interdisziplinäre Angebot fortgeführt und weitere Formate geplant.
Paneldiskussion und Keynote - Innovator*innen und Partner live auf der Bühne
Ein zentrales Format war das Panel mit Gründer*innen und Investor*innen: Unter der Moderation von Björn Brenner (ENI) und Barbara Mehner (UnternehmerTUM XPRENEURS) diskutierten u.a. Kathrin Lichius (KInderleicht), Kai Przybysz‑Herz (NAiSE GmbH) sowie Timo Bertsch (High‑tech Gründerfonds) über Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen beim Spin-off aus der Wissenschaft. Im Anschluss gab Fanny Giannou (Co-Founder und CEO von Alithea Biotech) einen Einblick in ihre Gründungsreise: mit Erfolgen und Rückschlägen, dem Balanceakt zwischen Forschung und Markt und den Herausforderungen, erste Kund*innen zu gewinnen und Privatleben und Start-up-Alltag zu vereinbaren.
Networking, Dinner und Thementische
Der offizielle Teil wurde mit einem Abendessen und Thementischen abgerundet – eine Gelegenheit für lebhaften Austausch, neue Kontakte und spontanen Ideenaustausch zwischen Gründer*innen, Forschenden und Alumni.
Kooperation mit gemeinsamer Mission: ENI und UnternehmerTUM
Mit der Veranstaltung unterstrichen ENI und UnternehmerTUM XPRENEURS einmal mehr ihre Rolle als katalytische Plattformen für wissenschaftsbasierte Gründungen. Beide Initiativen, Elements4Founding und XPRENEURS, werden seit mehreren Jahren von der Vector Stiftung als verlässlichem Förderpartner unterstützt und leisten so einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Gründungslandschaft. Diese langfristige Förderung bildet eine zentrale Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der Programme. Die Kooperation der beiden Initiativen zeigt eindrucksvoll, wie überregionale Zusammenarbeit und interdisziplinäre Vernetzung wirkungsvoll zur Weiterentwicklung des Innovationsökosystems beitragen können.
Auch Prof. Alexander Brem, Direktor des Instituts für Entrepreneurship und Innovationsforschung (ENI) und Prorektor für Transfer und Internationales der Universität Stuttgart, betonte im Nachgang die Bedeutung des Abends: „Ich bin sehr stolz auf das Engagement unseres Teams und auf die Art und Weise, wie hier unsere Mission gelebt wird: Forschung, Unternehmertum und Transfer konsequent zusammenzudenken und Menschen auf ihrem Weg in die Gründung zu begleiten – auch über institutionelle und regionale Grenzen hinweg.“ Die Veranstaltung habe eindrucksvoll gezeigt, wie wirksam diese gelebte Zusammenarbeit für die Förderung von Early Career Researcher und Gründer*innen sei.
ENI und UnternehmerTUM XPRENEURS sind überzeugt: Der gestrige Abend war nur der Anfang. Sie sehen „Navigating Science-based Innovation“ als Impulsgeber – für weitere Kooperationen, neue Gründungsprojekte und als Inspiration für alle, die Forschung in unternehmerische Wirkung überführen wollen.
Wir danken allen Beteiligten – Gastgeber*innen, Referent*innen, Gästen und Netzwerkpartner*innen – für diesen erfolgreichen und inspirierenden Abend
| Kontakt | Ansprechperson für die Veranstaltung ist Mia-Celine Zsohár (ENI, Elements4Founding): Mail Fotografien: © Jan Potente. |
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